Kopfkino

Neuer Lenker, Nacktschnecke im Gesicht, Stein in der Nase

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Ja, fragt sich der zu was auch immer geneigte Leser, was hat denn das zu bedeuten? Ganz einfach, ich berichte einfach mal.

Also, letzte Woche bringe ich mein Rad um die Ecke (nein, der Satz endet hier nicht) zum Radfritzen. Durchsicht, Schaltung neu einstellen, Bremsen checken. Uuuuuund: neuen Lenker anbasteln.
Ich habe ja mehr so ein Marathon MTB. Ich missbrauche es aber mehr als All-Mountain. Gehe also schon recht oft ins derbe Gelände (Torsten, eventuell doch ein Enduro kaufen?). Jedenfalls habe ich einen geraden Lenker dran. Halt mehr was für lange Strecken. Doch Schnauze voll, ich wollte mal einen geschwungen Lenker haben (riser bar).
So, Mittwoch kommt das Ding dann an und wird von den Jungs gleich umgebaut. Doof nur, dass es seit Tagen regnet. So konnte ich das gute Stück nur wenige Meter testen. Gestern auch blödes Wetter. Aber heute! Juhuuuu, heute war es super. Leider ging es erst um 18:30 Uhr los. Nun denn.
In Summe: geil, macht voll Laune. Komplett neues Fahrgefühl. Nie wieder ohne!

Kommen wir zur Nacktschnecke.
Da ich ja recht spät los bin, wurde es dann zum Ende hin (so gegen 21:00 Uhr) auch ganz leicht schummrig. Dann kommt auch ganz flott die Feuchtigkeit aus dem Boden. War ja sowieso klitschnass der Waldboden. Mit der Feuchtigkeit kommem auch die lustigen Schnecken ohne festen Wohnsitz auf den Weg gekrochen. Nene, nix Asyl. Doch die eine oder andere Schnecke schafft es dann doch, Unterschlupf im Profil meines Vorderrades zu finden. Bei entsprechender Geschwindigkeit entwickelt so wirbelloses Tier dann eine gewisse Eigendynamik, zerteilt sich gelegentlich und fliegt dann stückchenweise in alle Himmelsrichtungen. Undglücklicherweise (für mich, Schnecke hat ja eh schon abgelebt) in mein Gesicht. Mmmmmh, lecker. Lecker Schnecke in der Fresse. Insbesondere der Mundwinkel macht sich als Landeplatz unheimlich gut.
Ich muss mal wieder ins Besatzerland, äääh, Frankreich.

Ähnlicher Dynamik folgte auch ein kleiner Kieselstein. Eine geeignete Brille bringt es zwar mit sich, dass gemeiner Staub und etliche Fliegenkolonien dem Auge fern bleiben. Doch Mund und Nase bleiben dem Willen einer abendlicher Natur ausgesetzt. So verirrte sich ein kleiner Stein – zugegeben, ich bin die letzte Abfahrt mit locker 40 bis 50 abgerauscht – in meiner Nase. Lustig. Und aua.
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