Kopfkino

Schoenbuch – Herrenberg – Supertrail

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Tja, Steffi und Andreas haben sich in den Urlaub verabschiedet (Toskana, MTB Urlaub, viele Trails, lecker Essen und so Zeugs) und so muss ich mich wieder alleine auf Tour begeben. Macht aber nix, kenne ich ja zu gut.
Also raffe ich mich am Sonntag auf und plane was.
Die letzte Tour ging durch den Schönbuch, mit Start in Entringen, Zwischenstopp in Herrenberg am Naturfreundehaus und dem wunderbaren Singletrail zurück nach Entringen. Dieser Trails hatte es mir echt angetan. Also musste ich den noch einmal fahren.
Diesmal aber gleich vom Natufreundehaus aus – und den gleichen Weg zurück (oder auf dem Wanderweg, falls ich nicht mehr kann).

Hier gibt es in etwa eine kurze Wegbeschreibung: GPS-Daten
Wobei ich nur etwas bis zum Schloss Hohenentringen und dann wieder umgedreht bin.
Ich glaube auch, dass nicht alle Trails auf der Karte vermerkt sind. Aber ich habe jene ja nun im Hirn 🙂

Also, was gibt es zu berichten?
Es hatte in den vergangenen Tage geregnet. Das merkte man leider auch an vielen Stellen. Insbesondere der erste Teil mit den ‚geilen‘ Sprüngen war sehr matschig und glitschig. Da war volle Konzentration gesagt. Mut, Rad- und Körperbeherrschung sollten auch nicht fehlen.
Die Reifen waren am Ende. Der Fat Albert ist bei so schlammigen (lehmig) grenzwertig. Das Profil war quasi dicht mit Schlamm. Der Grip somit weg. Sehr tricky.
Egal, in der ersten Passage war ich ohnehin noch leicht schlapp. Irgendwie war das nicht mein Tag. Wenig geschlafen, wenig gegessen. So richtig saft- und kraftlos. Da macht der Trail nur halb so viel Spass.
Im weiteren Verlauf wurde es dann besser und ich fand noch neue Seitenarme des Trails. Einfach ein Genuss!

Leider machte sich zum Ende der ersten Richtung meine Faulheit und allgemeine Schlaffheit bemerkbar.
Ich hatte teilweise gar keine Lust mehr – musste mich aber arg konzentrieren. Also schnell zwei Bananen eingeschoben und schon ging es besser. Dann wurde es aber auch Zeit zum Umdrehen. Dunkle Wolken machten sich bemerkbar.

Zum Klima sowieso mal was. Es hatte ja stark geregnet. So war der Boden recht feucht/nass. Dazu kam dann die doch recht ordentliche Hitze von 24-26 Grad an diesem Tage. Einfach super so ein subtropisches Klima 🙂
Gerade beim Radfahren. Eventuell bin ich auch deswegen so fertig gewesen.

Den Trail kann man in beide Richtungen ganz gut fahren. Die Rücktour ist aber kurz vor dem Naturfreundehaus nicht mehr fahrbar. Da geht es zwei quasi 90 Grad Anstiege hoch. Die fällt oder springt man auf der Hintour. Zurück aber eher nicht so 🙂

Summe: geile Tour. Muss nur etwas trockener sein. Und ich muss mal wieder fit sein.
so leicht feucht ist auch ok, wenn man an der Technik feilen will.
Aber: der Trail sollte nur mit Helm und eventuell anderen Protektoren gefahren werden.

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