Kopfkino

Saalbach – der dritte Tach!

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Ja, und leider auch der letzte Tag. Jedenfalls der letzte Fahrtag.
Also wieder früh raus. Wie immer eben.
Irgendwer meinte noch was von „ja, und dann da eineinhalb Stunden bergauf und dann den Trail“. Na toll, dachte ich mir. Das muss ich nicht haben.
Glücklicherweise war das Wetter super und wir konnten ein quasi Standardprogramm abrufen.
Höllen-Trail -> Paschaweg -> Kohlmaisbahn -> Kohlmais -> Richtung Leogang. Den Weg von der Kohlmais gen Leogang habe ich ja schon mal beschrieben. Ich bin den ja auch schon einmal mit dem Demo 7.1 gefahren. Ging damals auch. Aber heute war irgendwas anders.
Harald war auch wieder am Start. Ach, hatte ich ja fast vergessen. Harald hatte schon am Tag zuvor sein neues Liteville 101 am Start. Ein 4-Cross Hardtail. Geiles Teil. Und unter Haralds Hintern ein cooles Gerät. Und Harald ging schon die paar Stunden am Tag zuvor derbe ab. Aber dem hat das Hardtail massiv Kraft geraubt. Kein Wunder, der musste ja alles mit den Armen abfedern.
Jedenfalls ging es gen Leogang und ich hatte Lust auf Gasgeben. Also einen Kilometer lang in den Pedalen stehen durch die Wurzeln. Doch dann: Peeeng. Körper alle. Es ging so rein gar nichts mehr. Im Nachheinein stand ich wohl kurz vor einem Zusammenbruch. Denn mir war kotzübel, der Kreislauf rastete aus und mir war fast schwarz vor Augen.
So rettete ich mich dann doch noch nach Leogang. Hier erstmal Mittag. So, schon wieder besser.
Dann die erste Tour nach unten. Bis zur Mittelstation ist es wie immer sehr lustig, weil krass steil, mistig, nass, wurzelig. Juhu.
Ab Mittelstation dann der Bikepark. Hier kommen am Anfang die tollen Kicker und Tables. Das rockt. Hier kann man das Rad super fliegen lassen.
Dann kurz in den Wald und die Steilkurven mitnehmen. Hinter dem Wald noch ein paar Meter und den letzten, mit einer Gummimatte bedeckten Table. Danach links rein in Richtung eines Hotels oder einer Alm. Habe ich mir noch nie genauer angesehen.
Jedenfalls wird hier auch der neue Teil des Parks reingebaut.
Und u.a. geht hier ein seeeehr feiner Trail bergab. Soll wohl ein Wanderweg sein, aber nun ja. Der macht Spass wie sonstwas. Die letzten drei Kurven sind aber noch nicht so meins. Zu eng. Aber das wird noch.
Und unten auf der Wiese wartet dieses dumme Pferd. Ich habe zuviel Respekt, schon fast Angst vor denen. Denn die treten aus und du bist Brei.
So lief es auch bei jenem.
Wir rollerten dann auf der Pferdekoppel zum einzigen Ausgang. Das Pferd auch. Und es rastete aus dabei, sprang nach links und trat einmal so richtig aus. Glücklicherweise war keiner von uns in unmittelbarer Nähe. Denn das so echt übel aus.
So versperrte das olle Vieh erst einmal den Weg. Na toll. Ich wollte da gar nicht dichter ran. Bei den Viechern weiss man nie.
Egal, ging dann aber doch irgendwie.
Anschliessend noch ein paar Mal die Leogang-Runde. Dann wieder bergauf gen Spielberghaus.
Ansich wollten wir noch mal nach Saalbach und auf den Schattberg. Aber kurz nachdem wir den Weg von Leogang genommen hatten, fing es an zu regnen. Verdammt. Also kämpften wir uns bei Regen auf dem direktesten Wege – also auf dem netten Wurzelweg – zum Spielberghaus. Der Trail machte mir mal wieder Spass. Nass, wurzelig, technisch. Nett.
Dann hatten wir aber die Nase voll und stiegen beim Spielberghaus aus. Wir waren zu nass. Es reichte.
Ausserdem gab es noch ein Abendprogramm. Nachdem wir also gegessen (und die Hälfte auch geschlafen) hatte, machten wir uns auf nach Hinterglemm zur Riders-Party. Denn an diesem Tage waren auch die Worldgames of Mountainbiking da unten. Wir hatten die CC-Fahrer noch am Morgen gesehen und wussten auch, dass Gastgeberin Bine bei Downhill teilgenommen hatte. Wir waren alle stolz auf Bine.
Die Riders Party war auch dickes Tennis. Eine verdammt gute Band heizte ein, wir tranken viel und tanzten noch mehr. Und haben derweil anderen Mist gebaut 🙂
Ein berauschend guter Abend.
Leider merkte ich jenen am Sonntag in der Früh. So gegen 08:00 Uhr. Da waren nur wenige Minuten/Stunden seit dem Einschlafen vergangen.
So endete mit der Abfahrt mal wieder ein kurzer Freeride-Urlaub. Ich kann wieder mehr, ich weiss wieder mehr. Und ich weiss auch, dass man auch im Winter nicht aufs Freeriding verzichten muss 🙂
Also mehr Text auf dieser Leitung irgendwann demnächst

2 Kommentare

  1. Junge, werd doch mal erwachsen … klar steht der Spass für Dich im Vordergrund, aber wichtig wär mal, zur FOT-LAN-13 kommen !!!

    Viele Grüße !
    Totte

  2. Was genau hat denn Biken (oder auch nicht) mit dem Alter zu tun?
    Und was hat Biken in der Vergangenheit mit FOT in der Zukunft zu tun? Das ergibt doch alles keinen Sinn, min Jung
    Btw, meine Mitstreiter diesmal waren 40 Jahre alt 🙂

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