Kopfkino

Ein hervorragender Start in die Saison!

| 3 Kommentare

Ja, heute war es soweit. Endlich! – muss man fast sagen.

Zugegeben, ich hatte viel Spass im Winter auf dem Snowboard, doch mit Ende des Urlaubs in Veysonnaz wollte ich gerne den Frühling haben. Letzterer ziert sich aber hier in Stuttgart und Umgebung ein wenig.
Dirk und ich hatten uns schon seit Wochen gegenseitig heiss auf tolle Touren gemacht und so hatten wir diesen Samstag Nachmittag kurzerhand für einen Ausflug nach Bad Wildbad ausgesucht.
Nun ja, heute früh war die Motivation eher sehr bescheiden. Bei Dirk war es sicherlich recht ähnlich. Denn es regnete. Ansich schon seit einer Woche. Obwohl Mitte der Woche der Regen zu Schnee in Bad wildbad wurde und es dort 20cm Neuschnee gab.
Mit diesen Hintergedanken und den eher miesen Wetterverhältnissen war die Motivation sehr begrenzt.
Dirk bestand jedoch drauf, dass wir am Nachmittag nach Bad Wildbad schauen. Eine sehr waise Entscheidung im Nachhinein.

Gegen 13:00 Uhr machte ich mich also auf den Weg und fuhr ansich die gesamte Zeit über im Regen. Wunderbare Vorboten.
In Wildbad war es dann etwas besser und der Parkplatz überschaubar leer. Zwei weitere PKW standen rum. Kein Wunder, wer will bei dem Wetter schon fahren.
Wir wollten!!! Und ich will auch gar nicht großartig erklären, warum das so ist. Ist eben so.
Und kaum auf dem Rad und die ersten Meter unter den Stollen änderte sich alles schlagartig. Dieses alte Gefühl kam wieder.
Man fährt einen Downhill runter, der so richtig schön steinig und total modderig und steil ist. Ja, da fiel es mir wieder ein. Das hatte ich vermisst. Diese kleine Kick, wenn man am Ende doch heil unten ankommt. Dieses Hochgefühl, wenn man absolut konzentriert und absolut angespannt im Rad steht und einen Abschnitt meistert – oder auch nicht, weil es egal ist. Ja, das ist es!

Die Streckenverhältnisse waren teilweise eher bescheiden. Kein Wunder, alles sehr nass. Und den Sand, den man letzten Jahr in den Felspassagen aufgeschüttet hatte, spührte man nun als Schlamm. Schön. Ganz oben lag Schnee. War aber für den eigentlichen Downhill egal.
Der Rest war super. Und nach den ersten zwei Runden war ohnehin alles super, da das Gefühl für die Strecke wieder da war. Und so hatten wir eine Menge Spass.

Im Prinzip sind wir mehrmals die beiden Downhill Strecken gefahren. Ansich immer abwechselnd. Und in Summe so um die acht Mal. Glaube ich.
Am Ende merkt man dann schon gut, was man im Winter alles nicht getan hat. Ich denke, dass ich morgen guten Muskelkater im Oberkörper und in den Armen haben werde. Juhu. Mein heimlicher Fetisch.
Freeride/Downhill ist vermutlich eine der Sportarten, bei der man über sehr lange Zeit eine sehr hohe Anzahl Muskeln betätigt. Spontan fällt mir da kein anderer Sport ein. Sowas merkt man spätestens dann, wenn man mal so epische Downhills von 1-3 Stunden hinter sich hat. Saucool.

Also, wir hatten heute irre Spass. Dirk konnte mal seine Leihgabe in Form eines Liteville 301 ausführen. Tolles Rad.
Und toll, wie er damit die Trails runtergebügelt ist. Schon beeindruckend.
Und das Wetter hätte besser nicht sein können. So um die 5-8 Grad Aussentemperatur (glaubt mir, uns war nach den ersten Metern mehr als heiss) und kein Regen. Okay, eine mehr als nasse Strecke. Aber na und, halt weniger bremsen bei nassen Wurzeln 🙂

Dirk, danke für den Nachmittag. Es war ein mehr als gelungener Einstieg in die Saison.
Ich will mehr.

3 Kommentare

  1. War in der Tat sehr kurzweilig. Dank zurück. 🙂
    -Dirk

  2. Verrückter!!

  3. Naaaa, das stimmt so nicht. Wir waren ja nur auf der Suche nach Spaß. Und den haben wir gefunden

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.