Kopfkino

Kanada – Anreise

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In 24 Stunden von der Haustür zum wohl verdienten Bettchen in Kanada.

Am Montag um 11:15 Uhr ging es los. Unser gebuchter VIP Shuttle Bus hat uns zu Hause abgeholt und uns mit unseren zwei Koffern plus Fahrradkoffer pünktlich kurz vor 12 Uhr am Flughafen abgesetzt. Dort wurden dann auch schnell aus 2 Erwachsenen mit drei Koffern 4 Erwachsene und ein Baby mit 8 Koffern, davon 2 Fahrräder und 1 Buggy – Handgepäck nicht mitgezählt.
Das Aufgeben der Koffer war dank entsprechendem One World Status von Torsten kein Problem und war schnell und unkompliziert. Dann saßen wir auch schon ganz schnell im Flieger und flogen zunächst nach London.

Mit kleinen Wegen innerhalb des Terminals 5 hat das Umsteigen auch gut geklappt und schon saßen wir im Flieger Richtung Vancouver. Nach den knapp 2 Stunden Flugzeit bis London folgten nun 9,5 Stunden. Diese vergingen aber mit Essen, Schlafen, Filmen und Zeitungen auch einigermaßen. Besonders auf das Essen haben wir uns gefreut, denn das letzte war unser Frühstück zu Hause und wir hatten es inzwischen ca. 20 Uhr deutsche Zeit und bekamen dann endlich etwas auf den Tisch.

Gelandet sind wir dann ca. 19:30 Uhr kanadische Zeit in Vancouver. Bis auf den Buggy haben es alle Gepäckstücke geschafft. Der Buggy wurde am Dienstag nachgeliefert. Mit dem Shuttle fuhren wir zum Hotel, dort noch etwas gegessen und dann ganz schnell geschlafen.

Am nächsten Morgen war die Nacht früh vorbei. Wir hatten verabredet uns gegenseitig zu wecken, aber nicht vor 8 Uhr. Unser Telefon im Zimmer klingelte 7:58 Uhr und dann waren wir auch wach *arrrgggghhh* 🙂
Dann ging es zu einem Diner um die Ecke, um typisch amerikanisch / kanadisch zu Frühstücken: Rühreier, Speck, Würstchen, Pancakes mit Buttermilch, Fett, Fett, Fett und Zucker.

Anschließend haben wir bei Canadream (unserem Wohnmobil-Vermieter) angerufen, weil wir ja bereit für die Abholung waren. Tadaaaa – ja, um 14:30 Uhr werden wir abgeholt. 14:30 Uhr? Erst? Oh je – und wir haben fest damit gerechnet schon am Vormittag das WoMo zu übernehmen. Nix da.
Kurzerhand sind wir dann nach einem Fußmarsch mit dem Skytrain in die Innenstadt gefahren und haben etwas Zeit an der Waterfront rund um den Canada Place verbracht.
Rechtzeitig ging es dann aber zurück und wir wurden mit 20 Minuten Verspätung abgeholt. Grund genug für uns Deutsche sich aufzuregen 🙂
Beim Vermieter angekommen hatten diese nur ein einzelnes WoMo vorbereitet. Sie hatten nur mit 3 statt 5 Personen gerechnet. Zum Glück konnten sie das zweite aber relativ schnell vorbereiten.
Schnell – naja. Also in dem Laden sollte man mal eine Prozessberatung durchjagen, da wurde alles einzeln eingescannt und dann noch einmal abgetippt. Pässe, Führerscheine, Voucher. Dann durften wir den Knebelvertrag noch einmal ausführlich lesen und unterschreiben, danach ging es zur Einweisung des Wohnmobils. In Summe hat das ganze Prozedere – Achtung – mehr als 3 Stunden gedauert! Unglaublich.
Wir rollten also 18 Uhr mit unseren riesigen WoMo’s vom Hof und sind erst noch schnell zum Einkaufen gefahren. Schnell dauerte an der Stelle dann zwei Stunden.
Diese riesigen Supermärkte, alles nur in Großpackungen und ein Haufen ungesundes Essen…
Ganz gut war, dass man diverse Dinge im Hunderter-Pack wie Mülltüten, Toilettenpapier etc. dann nur einmal gekauft und auf die beiden WoMo’s aufgeteilt hat.

Nach dem ganzen Tag waren wir aber auch alle fix und fertig. Der Kleine Knirps von Sylvie und Daniel hat schon im WoMo geschlafen, während die Mama und wir einkaufen waren.

Abschließend rollten wir zu unserem ersten Campingplatz, dem Burnaby Cariboo RV Park in Vancouver, richteten uns kurz ein, packten aus, kochten Nudeln, aßen und fielen dann nur noch ins Bett.

Ein Kommentar

  1. fein, das Ihr alle gut und pünktlich über den Teich gekommen seid. Und andere Länder, andere Sitten, eben nix mit deutscher Pünktlichkeit, aber Ihr werdet es schon meistern, schließlich habt Ihr Urlaub. Euch allen eine wunderbare Zeit. Mama, Papa und Jessica

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