Kopfkino

Fiordland und die Städte Queenstown & Wanaka

Zuletzt haben wir noch aus dem Süden vom Oreti Beach berichtet, nun sind wir schon wieder einige hundert Kilometer nördlich.

Es trieb uns zunächst bis zum äusserst westlichen Ende der Südküste. Dann weiter gen Norden. Einen Zwischenstopp gab es bei Monkey Island. Wer zur Ebbe kommt, kann hinüber laufen. Wir kamen bei Flut.

Monkey Island bei Flut
Monkey Island bei Flut

Dann einen Stopp bei den Höhlen Limestone Caves. Davon hatten wir separat berichtet.
Anschließend eine Nacht in Te Anau, der einzigen größeren Stadt am Rande des Fiordlandes.
Te Anau ist ein kleines Städtchen mit einer Einkaufsmeile für die wichtigsten Dinge, Souvenirs, Lebensmittel, Tankstellen. Dann ging es für zwei Tage direkt hinein ins Fiordland.

Unser Campingplatz in Te Anau
Unser Campingplatz in Te Anau

Das Ziel war der bekannte und leicht zugängliche Fjord Milford Sound. Wir teilten unsere Strecke und blieben eine Nacht auf einem sehr einfachen Campingplatz direkt am Fluss namens Cascade Creek. Am nächsten Tag machten wir das, was alle Touristen (und die gab es plötzlich in Massen) am Fjord machen: eine Bootstour. Diese war sehr schön und führte an vielen Wasserfällen und Pelzrobben vorbei bis auf die offene Tasmanische See.

Milford Sound
Milford Sound
Wasserfall am Milford Sound
Wasserfall am Milford Sound
Pelzrobben im Milford Sound
Pelzrobben im Milford Sound

Die nächste Nacht verbrachten wir ebenfalls entlang der langen Sackgasse nach Milford auf einem einfachen Platz namens Deer Flat. Am Morgen stand hier der Nebel wunderschön vor den Bergketten.

Deer Flat Campingplatz am Morgen
Deer Flat Campingplatz am Morgen

Entlang des Weges im Nationalpark gibt es einige Wanderungen und Ähnliches zu erleben. Wir entschieden uns für einen kurzen Halt an den (überraschend kleinen) Mirror Lakes, in denen sich die Berge spiegeln. Außerdem für Lake Gunn, eine Waldwanderung an einem See vorbei. Weiterhin für The Chasm, vom vielen Niederschlag im Fiordland ausgewaschene Steinformationen, sowie einiger weiterer Aussichtspunkte auf dem Rückweg.

Mirror Lakes
Mirror Lakes

Lake Gunn mit Waldwanderung
Lake Gunn mit Waldwanderung

The Chasm - Flusslauf und ausgewaschene Steine
The Chasm – Flusslauf und ausgewaschene Steine

The Chasm - kreisförmig ausgewaschene Steine
The Chasm – kreisförmig ausgewaschene Steine

Es gab dann noch einen weiteren Halt in Te Anau, um einen Film über das Fiordland zu sehen. Sehr empfehlenswert. Sehr viele Perspektiven aus dem Hubschrauber bzw. mit einer Drohne gefilmt, die man so nie sehen würde. Auch das Fiordland im Winter – wunderschön.

Noch am gleichen Nachmittag kamen wir in Queenstown an und sind zu Fuß, von unserem Campingplatz aus, noch eine Runde durch die Innenstadt gebummelt. Am nächsten Tag blieb noch mehr Zeit zum Erkunden, während Torsten sich mit dem Rad die Berge hinab stürzte.
Queenstown ist von der Einwohnerzahl her gar nicht so groß, lebt aber vom Tourismus und den unzähligen Touren, die man buchen kann (Bootsfahrten, Kajak, Wasserski, Jetboard, River Rafting, Bungee Jumping, Paragliding und und und). Der kleine Stadtkern mit Restaurants, Cafes, Läden und die Promenade direkt am Wasser gefallen uns sehr. Auch der Queens Park wurde von uns zu Fuß erkundet.

Blick auf Queenstown und den Queen Park
Blick auf Queenstown und den Queen Park

In Queenstown am Wasser
In Queenstown am Wasser

Unser Lamm kurz vor Ostern
Unser Lamm kurz vor Ostern

Nach zwei Nächten führte uns unser Weg weiter nach Arrowtown. Hier gibt es viele restaurierte Häuser aus dem 19. Jahrhundert. Eine Straße läd zum Schlendern ein, wir trinken einen Kaffee, laufen am Fluss entlang und folgen unserem Weg weiter nach Wanaka.

Arrowtown
Arrowtown

In Wanaka gefällt es uns noch besser, als in Queenstown, zumindest wenn man das See-Berg-Panorama vergleicht. Ein längerer Spaziergang entlang der Promenade fährt uns zum viel fotografierten einsamen Baum im Wasser und wie so einige Dinge (z.B. Eifelturm & Freiheitsstatue): er ist erschreckend klein und unspektakulär.

Einsamer Baum im Lake Wanaka
Einsamer Baum im Lake Wanaka

Auch unser Platz für die Nacht war einsam und wunderschön.

Unser Nachtlager nahe Wanaka
Unser Nachtlager nahe Wanaka

Gestern ging es dann an die Westküste, mehr dazu aber im nächsten Artikel.

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