Kopfkino

Schweden – von Malmö bis Göteborg


Malmö

Kaum über die Brücke gefahren, sind wir direkt in einem Vorort von Malmö auf einem Campingplatz mit 1A Sicht auf die Øresundbrücke gefahren. Der Platz war nicht sehr ausgefallen oder besonders schick, aber dennoch gut. Der kurze Weg zum Wasser, der Blick auf die Brücke, das Fischrestaurant am Strand – all das war wunderschön.
Mit dem Fahrrad sind wir – mit einem Umweg über einem ehemaligen Hafengelände – ca. 45 Minuten bis ins Zentrum von Malmö gefahren. Am Schloß vorbei, durch einen Park, durch alte Kopfsteinpflasterstraßen. Eine Kaffeepause am Rathausplatz. Ein Spaziergang durch den Altstadtkern der Stadt. Aktuell fand ein Stadtfest statt, weswegen einige der schönen Gebäude etwas durch Aufbauten für das Fest verstellt waren. Schade, dennoch haben wir einen schönen Eindruck von der Stadt erhalten.

Wir genießen das Fahrrad fahren, überall gibt es breite Radwege neben den Straßen und am Ufer des Øresund entlang. Ein richtig gut durchdachtes Verkehrskonzept! Auf dem Rückweg sehen wir noch kurz bei einem Reitturnier zu und radeln dann weiter. Wir fahren auch noch einmal dichter Richtung Brücke und entdecken einen winzigen Leuchtturm.
Ein toller Zwischenstopp an diesem Campingplatz, danke Mo, für diesen Tipp 🙂

Unser nächstes großes Ziel sollte Göteborg werden, jedoch war es für eine Fahrstrecke mit Auto und Wohnanhänger und entsprechender Reisegeschwindigkeit doch etwas weit: 273km, zu viel für uns.

Tylösand

Unser Zwischenstopp für drei Nächte führte uns also nach Tylösand bei Halmstad. Hier soll es den schönsten Strand Schwedens geben. Wir hatten 2,5 Tage Regen und es fiel uns etwas schwer daran zu glauben. Dennoch haben wir die Zeit gut rum bekommen, Regenpausen genutzt und am letzten Tag waren wir sogar kurz davor doch noch baden zu gehen. Auch für den Ausflug zum Bauernhof Wakö hat eine der längeren Regenpausen gereicht. Hier hat uns besonders das Melkkarussell beeindruckt – ja alle Kühe stehen im Kreis auf einer Plattform und werden vollautomatisch gemolken! Weiterhin haben wir Erdbeeren, Tomaten, Käse und Bier vom Hof im Hofladen gekauft und jedes einzelne dieser Produkte war sehr, sehr lecker! Auf dem Campingplatz herrschte, Dank Nebensaison und Regen, gähnende Leere. Wir haben unsere Zeit trotz Regen genossen!

 

Nun geht es aber auf nach Göteborg!

Auch hier ist der Campingplatz für unseren Geschmack wieder etwas zu offen (keine Einfriedungen, keine Bäume und der Wind steht direkt auf den Stellplätzen), aber die Anlagen vor Ort sind wieder in einwandfreiem Zustand und was unbedingt noch überzeugt: die tolle Natur direkt drum herum und die Anbindung zur Stadt per Express-Bus! Sofort wieder, absolut empfehlenswert. Hier geht der Dank an Herrmann, der uns diesen tollen Tipp gab!

Generell fiel uns auf, dass schon auf der Strecke nach Göteborg mehr und mehr riesige Felsen zu sehen waren und das zieht sich sogar bis ins Stadtbild hinein – echt ein Hingucker! Dafür ließen nun die unendlich vielen Hagebutten-Sträucher nach, die wir schon seit Dänemark immer in den Dünen gesehen hatten.

Am Campingplatz vor Ort gibt es einen Strand und einen schön angelegten Uferweg. Die Kinder können auf einem Stein rutschen, auf dem schon zwei Rutschbahnen von unzähligen PoPo’s geglättet wurden, man kann auf die Felsen klettern, wir sehen Hasen und Eichhörnchen (und nicht angeleihnte Hunde von Mitmenschen – schade!). Außerdem hat man einen tollen Blick auf das Wasser, die vielen kleinen Häfen und bei dem starken Wind den wir hatten auf einige Wassersportler. All das gefiel uns unheimlich gut.

An einem Tag sind wir mit dem Express-Bus in die Innenstadt gefahren. Die Wetter-Vorraussetzungen waren etwas besser als in Kopenhagen, nur so um die 20C und bewölkt. Auch hier stand – wie in Malmö – ein Stadtfest an. Wir haben mehrere Runden zu Fuß durch die Straßen gedreht, einen sehr guten Kaffee getrunken und eine 50 minütige Paddan-Bootstour gemacht und so den schönsten Überblick zur Stadt bekommen. Zum Mittag wollten wir unbedingt ins Fischhaus, natürlich zum Gucken und Staunen, aber auch für einen Snack. Anschließend sind wir noch durch das schicke Viertel Haga und die berühmte Fußgängerzone geschlendert, haben noch eine Kaffee- (und Zimtschnecken-) Pause eingelegt und sind zum Abschluss noch in die Markthalle gestolpert, um Brot zu kaufen und Fleisch, Wurst, Käse, Obst und Gemüse zu bestaunen. Göteborg – wunderschön!

Was hier für uns offen bleibt und unbedingt nachzuholen ist, ist ein Ausflug in die Schären bzw. auf die Inseln. Z.B. soll es nach Rörö eine kostenlose Fähre geben und auch Fotö soll besonders schön sein.

Auch Göteborg landet auf unserer Liste: wollen wir gern noch einmal besuchen!

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