Kopfkino

USA: Valley of Fire

Gestern morgen verließen wir das Death Valley und machten uns auf in das 309km entfernte Valley of Fire in Nevada. Die Strecke kam uns länger vor als die >500km vom Yosemite, da sie einfach lang, sehr gerade und recht öde von der Natur war. Es ging eben von Wüste zu Wüste… Vorbei an Area 51 und einigen anderen Sperrgebieten (siehe Artikel unter diesem) waren wir dann auch irgendwann am Nachmittag da.

Das Valley of Fire ist ein State Park, kein National Park – für die wir zu Beginn unserer Reise eine Jahreskarte erworben hatten – die 10 USD Eintritt pro Auto sind aber mehr als fair.
Allgemein ist der Park sehr klein, gerade 140qkm, so reicht ein halber Tag.

Die Schönheit ist grenzenlos. Man sieht viel rotes Gestein – auch weiß und braun und beige – in den verschiedensten Formen, in kleinen Canyons, in Schichten.
Aber was sollen wir viel Text schreiben, wir lassen einfach die Bilder sprechen.

Eins noch: die kleinen und größeren Wanderwege sind sehr lohnenswert. Im Vergleich zum Death Valley waren es gestern im Valley of Fire nur noch ca. 36°C, jedoch kann auch da ein Wanderweg von 1km one way seeehr beschwerlich werden.
(Liebe Steffi, nein, kein Beklagen über Hitze, eher über unsere (meine?) Kondition und die sehr natürlichen Wege auf und ab.)
Was ich eigentlich sagen will: die Wanderwege lohnen sich besonders wegen der vielen, vielen Tiere die man sieht, sobald man sich ruhig in und auf die Steinformationen begibt. Seht selbst:

Nur um das Thema noch abzurunden: übernachtet haben wir in Overton. Wir kamen uns wie Eindringlinge vor, als wir durch den Ort fuhren, auf dem Hotelparkplatz waren ein oder zwei Autos geparkt und bei unserer Frage nach einem Restaurant in der Nähe kam als Antwort, dass Montag Abends nur McDonalds oder ein sehr guter Chinese 5 Meilen nördlich auf hat.
Das Zimmer war okay, Frühstück war auch dabei, besser als sonstiges Continental Breakfast. Der Chinese am Abend kann sicher von den meisten China Restaurants in Deutschland übertroffen werden, jedoch war es für den Moment ausreichend sättigend. Alles verständlich, wenn man bedenkt, dass die meisten Touristen sicher zurück ins 30 Min entfernte Las Vegas fahren.

So, nun reichts. Morgen mehr. Sind heute im Grand Canyon angekommen und haben unsere bisher größten Tiere gesehen – mehr wird aber noch nicht verraten. Wir freuen uns weiterhin über LeserInnen und Kommentare. Seid lieb gegrüßt!

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