Kopfkino

Kachelmann revival tours #2

Am Abend meines ersten Tages traf dann auch Johannes ein. Der ist noch etwas verrückter und hat sich am Freitag nach Feierabend aus Frankfurt nach Saalbach begeben. So gegen 23:00 Uhr war er dann auch da.
Dann noch schnell die Sachen sortiert und mit einer gewissen Vorfreude auf den nächsten Tag betteten wir uns im eindeutig zu harten Hotelbett.
Dementsprechend schlecht habe ich auch geschlafen. Und ebenso schwierig kam ich am Samstag in Gang.
Aber, Trödelei war fehl am Platz. Denn wir wollten mal wieder zum Wildkogel. Gedacht, gesagt, getan. Auto gesattelt und ab die Post.
Der Wildkogel zeigte sich von seiner absolut besten Seite. Klar, verglichen mit den Regenwetter von vor einer Woche, war das auch nicht so schwer. Also durften wir die Trails bei angenehmen Witterungsverhältnissen bereisen. Fantastisch.
Zugegeben, im Wald war es meist etwas feucht. Aber ganz leicht feuchter Waldboden verschafft einen guten Grip.
Nach drei netten Runden waren wir dann auch schon gut dabei und freuten uns auf die abschliessend Tour: die Tour über das Gipfelkreuz.
Diese Tour habe ich sicherlich schon breit beschrieben – ich könnte es auch jetzt wieder – aber lassen wir es mal dabei. Muss ja nicht jeder mitmachen das Ding. Umso mehr Platz für uns 🙂
Man muss sein Rad eben bis auf den Gipfel wuchten. Ich habe mein Rad schon einmal getragen. Stellte sich aber als blöd heraus, weil Schieben auch noch super klappt. Und auf 2000m Höhe muss man sich ja nicht komplett verausgaben.
In der Tat waren oben am Kreuz noch mehr Biker. Nur eben ohne ihre Bikes. Die wurden unten am Fuss des Gipfels stehen gelassen. Tzzz, Anfänger.
Somit waren wir mal wieder ganz alleine unterwegs. Obwohl, fast gelogen. Mitten im Nirgendwo tauchten zwei Trial-Motorrad-Fahrer auf. Die hatten auch ihren Spaß, daran bestand kein Zweifel. Johannes hatte auch gleich die richtige Frage an mich, die ich auch nur so lala beantworten konnte: „Die Tanks sehen ja nicht gerade groß. Wieviel passt denn da rein?„. Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Aber klar, da oben ist echt nichts. Niemand! Niente! Geht dir da der Sprit aus, dann steht man blöd da. Na ja, nicht unser Problem. Weiter geht die Jagd bergab.
Der Trail zeigte sich mal wieder von seiner besten Seite. Trockene Wurzeln und so richtig schön steil. Und technisch. Und Steine. Und verblockt. Und alles in diversen Kombinationen. Irre.

Ich glaube, dass Johannes heute seinen Spaß hatte. Ich hatte ihn auf jeden Fall.

So wirklich geschafft sattelten wir dann wieder das Auto und ab nach Hinterglemm. Essen, tot umfallen, schlafen.
Der nächste Tag, also der Sonntag, versprach nochmals bestes Wetter. Leider war es aber auch der Abreisetag. Und der Tag mit meinem ersten größeren Schaden am Rad. Aber später mehr

Kachelmann revival tours #1

Heute früh stellte sich die spannende Frage: wird das Wetter wie prophezeit oder gar besser?
Nun, ohne zuviel vorweg zu nehmen, ich hatte meinen Spaß. Einen gewaltigen Spaß.

Also, Wettervorhersagen interessieren mich meist nie so sehr. Zumal es ja verschiedene Wetterdienste gibt. Die mit den besten Vorhersagen fruchten bei mir meist sehr gut. So auch zu Beginn zu diesem Wochenende. Ach ja, Wochenende begann am Montag da ich Urlaub habe.
Ich gestehe, das Wetter für den heutigen Freitag war als nicht so sonderlich berauschend angesagt. Egal, ich habe den schwäbischen Ansatz gewählt und genutzt wofür ich bezahlt habe. Also los!

Jaaa, ganz so enthusiastisch war ich nicht wirklich. Aber ich kenne mich ja schon ein paar Jahre und weiss recht gut, wie ich funktioniere. Zu Beginn meist sehr schlecht. So auch heute. Egal, ab aufs Bike und von Hinterglemm nach Saalbach geradelt. So eine kleine Aufwärmrunde konnte heute nicht schaden.
In Saalbach dann ab in den Schattberg X-Press und ab auf den Gipfel. Dort dann links um den Gipfel herum zum Einstieg in den Hackelbergtrail.
Wie vermutet lief es nicht so gut. Kein Bock, kein Lust, Torsten lief nur auf halber Kraft. Weiter unten dann der Schock! Die Deppen bauen hier ’ne neue Gondel hin und vernichten dabei einen der geilsten Trails überhaupt. Blöderweise könnte dies ein Grund sein bald nicht mehr so oft hierher zu kommen. Abwarten.

So, erste Runde vorbei. Torsten sieht aus wie ein Klumpen Schlamm und bildet eine farbliche Einheit mit dem Bike. Gut, dass ich entsprechend gekleidet war.
Nachdem ich ja nun erst gegen 11:30 Uhr gestartet bin, war es nun schon etwas später. Also was tun?
Okay, die Kohlmaisbahn zur anderen Seite des Tals um 14:30 Uhr sollte machbar sein. Also Gas gegeben und Bahn erreicht. Doof nur, dass die in der Mittelstation ca. 20 Minuten Pause eingelegt hat. Nicht soooo berauschend, wenn man nass und verschwitzt ist … und die Temperaturen gerade mal so die 14 Grad C erreichen. Maximal!
Egal, Kohlmaisbahn weiter rauf, eine Runde dort durch die Trails, vorbei am Spielberghaus, weiter unten durch einen meiner Lieblingstrails und flott wieder zum Schattberg X-Press. Torsten ist ja eher faul und hatte wenig Lust auf das Pedalieren von Saalbach nach Hinterglemm. Dann lieber rauf auf den Berg, dort ’ne Runde kämpfen und die Trails runter ballern. Juhuuu.
Hatte ich erwähnt, dass ich völlig untrainiert bin und sich die ersten Krämpfe im Oberschenkel bemerkbar machten? Geht manchmal wirklich flott bei mir. Komischer Körper.

Die letzte Tour vom Schattberg (wieder der Hackelbergtrail) war wirklich scary. Unwirklich. Und elementar.
Oben am Gipfel waberten Nebelschwaden herum, es nieselte leicht … und es war verdammt kühl. Und menschenleer.
Wenn man durch Nebel fährt (oder gar Wolken?), dann kommt einem alles etwas entfremdet vor. Man sieht nix, es ist nass und völlig allein. Komisch eben.
Und dazu der Weg zum Einstieg vom Trail. Vorbei am Gipfel, ein leichter Aufstieg und absolute Stille. Man hört nur den leisen Niesel auf dem Helm und seine eigene Lunge, bzw seinen Atem. Wunderbar.
Auf der Höhe hat man ja schon leicht zu pumpen und nebelt sich permanent die Brille voll. Umso lustiger werden dann die Trails. Richtig sehen klappt nicht, ist aber auch egal. Der Trail ist einfach super. Nur Kuhscheisse ist doof. Nicht wenig davon klebte an mir und Rad. Mmmmmh, lecker.
Der Trail endet vorerst an der Hackelbergalm (ja? vergessen). Der Weg war am Ende nicht so einfach. Kühe versperrten den Weg. Und ich habe so eine leichte Angst vor Kühen. Ich gehe NIEMALS am Arsch von Kühen vorbei. Ein Tritt und Torsten fliegt durch die Gegend. Neeeneee, nicht mit mir. Cool muss dann aber auch der Anblick sein, wie ich die Kühe umgehe. Oh Mann, ich will mich da nie auf Videos entdecken.

Fertig.

Ach ne, nicht ganz.
Fazit: es hat den ganzen Tag über geregnet. Aber das war egal. Ich hatte gewaltigen Spaß. Trotz mieser Verhältnisse. Aber den Elementen trotzen hat schon was. Fantastisch!
Am Waschplatz gab es dann eine Runde Hochdruckreiniger für mich und Bike. Toller Tag!

Kleiner Nachtrag. Hatte mir ja einen neuen Dänmpfer eingebaut.
Yeah, back to Iron! Luftdämpfer stehen nicht so hoch in meiner Gunst. Daher musste mein Dämpfer gegen echten Stahl ausgetauscht werden.
Kurzes Feedback: der Hammer das Teil. Das Rad liegt satt am Boden, wenn auch straff, und lässt sich wirklich einwandfrei pedalieren.

Für alle Skeptiker. Ja, das Ding passt auch in ein Torque Größe S. Musste etwas pimpen, aber das schreibe ich hier lieber nicht 😀

Kachelmann frei – Wetter wird besser!

J̦rg Kachelmann ist wieder frei Рund das kommt mir gerade echt gelegen.
Da bin ich doch am vergangenen Wochenende ad-hoc mit Johannes ins Tal der Spiele aufgebrochen, in der Hoffnung tolle Trails meistern zu können. Durch den Wegfall der Mega Avalanche in diesem Jahr war ich ja schon etwas heiss auf Berge und Biken und konnte es kaum abwarten. Umso verständlicher wird der absolut bekloppte Einfall an einem Freitag Abend nach Saalbach zu fahren. Nun ja, in den zwei Tagen sind wir genau eine Abfahrt gefahren. Sowas aber auch.

Aber dieses Wochenende soll alles besser werden. Und Herr Kachelmann ist frei und das Wetter sieht in der Tat besser aus.

Juhu!

The women won!

A SPANISH Teacher was explaining to her class that in Spanish, unlike
English, nouns are designated as either masculine or feminine.

House for instance, is feminine: la Casa
Pencil however, is masculine: el lapiz

A student asked, What gender is ‚computer?

Instead of giving the answer, the teacher split the class into two groups, male and female, and asked them to decide for themselves whether computer should be a masculine or a feminine noun.

Each group was asked to give four reasons for its recommendation.

The men’s group decided that computer should definitely be of the feminine gender (la computadora), because:

1. No one but their creator understands their internal logic;
2. The native language they use to communicate with other computers is incomprehensible to everyone else;
3. Even the smallest mistakes are stored in long term memory for possible later retrieval; and
4. As soon as you make a commitment to one, you find yourself spending half your pay check on accessories for it

The women’s group, however, concluded that computers should be Masculine (el computador), because:

1. In order to do anything with them, you have to turn them on;
2. They have a lot of data but still can’t think for themselves;
3. They are supposed to help you solve problems, but half the time they ARE the problem; and
4. As soon as you commit to one, you realize that if you had waited a little longer, you could have gotten a better model.

The women won.

I hope they serve beer in Hell!

Hatte ich eigentlich jemals diese Buchempfehlung offenbart? Ich glaube nein.
Ich glaube letztes Jahr zu meinem Geburtstag habe ich das Buch, geschrieben von Tucker Max, bekommen.

I Hope They Serve Beer In Hell ist ein reichlich übles Buch, das steht mal fest. Es ist alles andere als jugendfrei und wirklich versaut.
Aber das macht es zweifelsohne interessant.

Es wird ganz sicher nicht jeden Geschmack treffen. Muss es ja auch nicht. Aber es liest sich amüsant.
Nun ist es mit diversen anderen Büchern vom Nachttisch verschwunden.

Mit Die Insassen habe ich ein vermutlich guten Ersatz gefunden. Ist auch sehr lustig