Kopfkino

Der winterlose Norden

Von Auckland aus geht unsere Reise weiter Richtung Norden.
Hier erwarten uns schöne Sandstrände und wir hoffen sehr auf Sonne, blauen Himmel, Meer und ein bisschen Spätsommer. So, wie es der Titel „der winterlose Norden“ fast verspricht.

Unsere erste Fahr- und Mittagspause, inkl. einer wunderschönen Wanderung am Strand, ist auf der Halbinsel Tawharanui Peninsula. Neben vielen Muscheln, einem langen Sandstrand und viel Grün gibt es hier auch viele der lokalen Vögel, alle in einem großen Reservat, ohne Fressfeinde.

Tawharanui Beach
Tawharanui Beach

Nachtlager schlagen wir ebenfalls am Meer auf. Uretiti Beach heisst das empfehlenswerte Ziel. Auch hier gibt es wieder eine kleine Strandwanderung und etwas Spaß mit dem Bodyboard im Wasser.

Uretiti Beach
Uretiti Beach
Uretiti Beach
Uretiti Beach
Uretiti Beach
Uretiti Beach

Die kommenden zwei Tage führen uns auf die vorgelagerten (Halb-)Inseln Bay of Islands. Wir freuen uns besonders darauf und hoffen, das türkisfarbene Wasser mit Sonnenschein erleben zu dürfen. Wir wählen den weiteren, aber deutlich schöneren Weg nach Russell und fahren durch dichten Regenwald. In einem Cafe mit schöner Aussicht geniessen wir einmal mehr Lamm-Burger und am Nachmittag gibt es schließlich noch einen idyllischen Spaziergang in Russell. Zudem treffen wir eine ehemalige Arbeitskollegin und Freundin. Am kommenden Tag lässt die Sonne ebenfalls auf sich warten und so entscheiden wir langsam weiter zu ziehen. Aber nicht, ohne den Badestrand Long Beach zu sehen und auch dort noch einmal zu spazieren und Muscheln zu sammeln.

Long Beach in Russell
Long Beach in Russell

Die Autofähre bringt uns zurück auf das „Festland“ und wir besuchen noch den kleinen Ort Paihia. Ja, Russell ist der ruhigere Gegenpol und gefiel uns auch besser. Einen Hubschrauber-Landeplatz mitten im Ort und massig Reisebusse brauchen wir nicht. Beim nächsten Mal bitte mehr Sonne und dann machen wir eine Bootstour in dieser vielversprechenden Inselwelt! 🙂

Paihia
Paihia

Unsere Nacht verbringen wir an der Doubtless Bay auf einem kostenfreien Platz direkt am Strand. Wir dürfen noch fünf taubstummen Anglern bei einer sehr interessanten Angel-Methode zusehen und sie hatten Erfolg und holten vermutlich Snapper aus dem Meer.

Tokerau Beach
Tokerau Beach
Verlaufen am Tokerau Beach!
Verlaufen am Tokerau Beach!
vermutlich Snapper
vermutlich Snapper

Der nächste Tag bringt uns bis Cape Reinga, dem (fast) nördlichsten Punkt der Nordinsel. Hier gibt es einen Leuchtturm und eine tolle Aussicht. Normalerweise auch zwei tobende Meere, die aufeinander treffen: Pazifik und Tasmanische See. An diesem Tag war die See relativ ruhig und wir sehen nur ein paar Strömungen.

Cape Reinga Leuchtturm
Cape Reinga Leuchtturm
Cape Reinga Aussicht
Cape Reinga Aussicht

Auch die benachbarte Bucht Spirits Bay besuchen wir noch und machen auch hier noch eine kleine Strandwanderung. Auch dieser Ort läd zum Verweilen und Übernachten ein, wir haben jedoch noch Fahrenergie.

Spirits Bay
Spirits Bay

Auf dem Rückweg halten wir an den gigantischen Sanddünen Te Pari. Mit dem Bodyboard versucht Torsten sich bäuchlings im Sandsurfen, gleicht aber von unten betrachtet und im Vergleich mit anderen Besuchern eher einer Schnecke.

Te Paki Sanddünen
Te Paki Sanddünen
Te Paki Sanddünen II
Te Paki Sanddünen II

Die Nacht verbringen wir in Ahipara und gehen am nächsten Morgen noch einmal zum 90-Mile-Beach (der 103km lang ist und sich die gesamte nordwestliche Flanke entlang zieht) und fahren dann weiter.

90-Mile-Beach
90-Mile-Beach

Unser Weg zurück gen Süden führt uns wieder einmal nicht die offensichtliche Route entlang, sondern die kleine Nebenstraße, die sich eher am Meer entlang schlängelt. Eine weitere Autofähre und nicht viel später sind wir im Waipoua Kauri Forest und sehen riesige Kauri-Bäume. Der Tane Mahuta (Gott des Waldes) ist 52m hoch und hat einen Umfang von 13m. Er ist über 2000 Jahre alt.

Kauri Baum
Kauri Baum

Das Wetter spielt im winterlosen Norden also nicht ganz mit. Es ist immer angenehm warm, aber ein, zwei Mal mehr hätten wir schon gerne die Sonne gesehen. Aber so ist das eben im Spätsommer / Herbst. Eben auch im schönen Neuseeland…