Kopfkino

USA: Las Vegas – Ende einer Rundreise

Vorbei sind 14 Tage, wenn man je einen Tag für die Fliegerei abzieht waren es 12 Tage voller Erlebnisse.
Wir haben unglaublich viel gesehen. Schön, dass wir so viele tolle Bilder haben. So stellen wir sicher, dass wir uns wirklich an alles erinnern können 🙂

Wir haben 1.440 Fotos – und die sind bereits vorsortiert.
Wir sind 1.984 Meilen – das entspricht 3.193 km mit unserem weißen Chevi Traverse LT gefahren. Wow!

Wir haben sieben Reiseziele gehabt, kleinere Zwischenstopps wie Mono Lake, Hoover Dam usw nicht mitgezählt, das waren:

  • San Francisco
  • Wine Country: Napa und Sonoma Valley
  • Yosemite Nationalpark
  • Death Valley Nationalpark
  • Valley of Fire
  • Grand Canyon Nationalpark
  • Las Vegas
  • Die Reise ging über drei Bundesstaaten: Kalifornien, Nevada, Arizona.

    Und hier noch einmal die Route in zwei Abschnitten:

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    Bildschirmfoto 2013-06-10 um 06.53.49

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    Las Vegas,
    was sollen wir da zum Abschluss noch sagen? Kristin ist wieder zu Hause, Torsten ist noch da. Sagt alles. Kristin hat alles (inklusive Torsten) verjubelt. Nein, der letzte Teil ist Spaß!
    Wir haben die letzten 1 1/2 Tage genutzt, um ein bisschen den Urlaub ausklingen zu lassen, sind den Strip entlang gelaufen, haben einige Casinos angesehen, haben in 25ct Gambeling Machinen investiert (Torsten hatte einen sagenhaften Gewinn von 21 $), haben über die schrägen Fahrstühle im Luxor gestaunt, haben uns nicht zu einer „Kaffeefahrt“ überreden lassen, waren schick essen, haben Abends die obligatorischen Bilder der Wasserfontänen vorm Bellagio gemacht …
    Aber seht selbst, hier unsere letzten Bilder:

    USA: Las Vegas?

    image

    Huch. Im Land vertan?
    Nein. Alles richtig gemacht. Sind in  fabulous Las Vegas gelandet und haben zum ersten Mal während der Rundreise kein Internet auf dem Zimmer.

    USA: Grand Canyon

    Bevor wir uns gleich in den bzw auf den Grand Canyon stürzten, führte unser Weg vorbei am Hoover Dam. Dam und nicht Damm. Denn es ist ja mehr eine Talsperre denn ein Damm.
    Den Weg dorthin wählten wir abseits der großen Strassen und ebenso nicht direkt durch Las Vegas. Vielmehr führte uns die Northshore Road entlang des Lake Mead, dem größten Süßwasserreservoir der USA – natürlich ein künstlicher See. Das Resultat der Staumauer vom Hoover Dam.

    Anschliessend folgten wir ganz normal der 93 bis nach Kingman. Was für eine trostlose Gegend. In Kingman erledigten wir einen Abstecher zur Touristen-Information und wurden prompt auf die Route 66 umgeleitet.
    Normalerweise folgt ab Kingman die I-40. Aber die nette Dame in der Touristen-Info rat uns diese nicht zu nehmen. Angeblich die meist befahrene Strecke der USA mit gewaltigen Schlaglöchern.
    Nun gut. Die Route 66 hat uns nun auch nicht vom Hocker gerissen. Ja, schöne Gegend. Aber auch immens trostlos. In Ash Fork kreuzten wir dann wieder die I-40 und verblieben auf dieser. Ab Williams folgten wir dann direkt der Beschilderung in den Grand Canyon. Ganz einfach und absolut ohne Navi zu finden.

    Ziel der Reise war zunächst das Hotel in Tusayan. Den Ort kannte das Navi sowieso nicht, kann man aber auch nicht verfehlen. Der Ort wird am Eingang und am Ausgang von je einem Kreisverkehr eingeleitet bzw abgeschlossen. Man kann das Ende des Ortes bereits am Anfang erahnen. Klein. Aber viele Hotels.
    Schnell den Check-In erledigen und um 19:00 Uhr standen wir 15km weiter an der Kante zum Grand Canyon. Hallo!
    Hallo! Ja, das kann man so sagen. Der Blick ist atemberaubend. Im Grunde ein flaches Land – wenn da nicht dieser irre tiefe Graben namens Grand Canyon wäre.
    Wir kamen pünktlich zum Sonnenuntergang doch eine Wolke verhinderte das Spektakel. So blieben nur wenige Bilder von diesem Abend.
    In dem Wissen, dass wir uns am folgenden Tag komplett dem Canyon widmen können, verliessen wir den Ort des Geschehens. Auf dem Weg hinaus aus dem Park entdeckten wir dann, was wir am folgenden Tag noch viel deutlicher zu Gesicht bekommen sollten: Elche!
    Okay, wir geben zu: wir wissen nicht ganz genau, ob es Elche (Elks) oder Wapitis sind. So richtig Aufklärung diesbezüglich haben wir nicht finden können.
    Vor dem Abendbrot liessen wir uns noch auf eine Runde IMAX-Kino ein. In einem 35-minütigen Film bekamen wir schön zu sehen, wie und durch wen bereits die frühe Besiedlung und die immer neue Entdeckung des Canyons erfolgte. Abschluss des Films war ein Flug durch den Grand Canyon. Aufnahmen, wie man sie sonst nur als Vogel zu sehen bekommen würde. Sehenswert.

    Tag zwei am Rande des Canyon.
    Okay, zugegeben. Heute gingen wir es zunächst etwas ruhiger an, da mich den Tag zuvor massiv die Allergie im Griff hatte. Wer weiss, woher das mit einem Mal kam. Jedenfalls war ich am Abend zuvor total platt und benötigte etwas Schlaf und Erholung.
    Nach einem guten Frühstück starteten wir mit einer Tour, westlich entlang der Kante. Ausgehend vom Grand Canyon Village (samt Visitor Center, Camping Platz, Shopping, …..) waren alle Wege gut erschlossen. Diverse (mit Gas betriebene) Busse fuhren etwaige Routen ab. Zusteigen, Aussteigen, Besichtigen, Wandern, später wieder einsteigen. Ein nettes Konzept, auch wenn es Züge von Massentourismus annimmt.
    Unser Weg führte uns über Trailview Overlook, Maricopa Point, Powell Point, Hopi Point. Dies noch alles zu Fuß. Dann wieder rein in den Bus bis zu „The Abyss“ (ich habe mehr fiesen Abgrund erwartet). Dann nochmals bis Pima Point und weiter zum Ende bis Hermits Rest. Dort ist in der Tat noch mal ein Shop. Sagenhaft. Hat uns aber nicht vom Hocker gerissen.
    Hier stiegen wir wieder in den Bus und benötigten fast eine Stunde zurück bis zum Parkplatz (Höhe Visitor Center). Dort blieben wir noch kurz zur Stärkung und machten uns auf eigene Faust mit dem Auto auf zum Desert View – das östliche, ca. 40km entfernte Ende und des erschlossenen Teils des Nationalparks (Süd-Rim).
    Ab hier mache ich es kurz. Selbst mit der Fahrtstrecke ändert sich der Blick auf den Canyon nicht soooo massiv. Es ist und bleibt am Ende ein Canyon. Was man mal mehr und mal weniger sieht, ist der Fluss selbst. Vom touristischen Zentrum aus sieht man jenen gar nicht so gut. Gar nicht. Hier hinten eröffnen sich da schon ganz andere Einblicke (gilt im Übrigen auch für den am Vormittag bewanderten Teil).

    Auf dem Rückweg gingen wir unserer neuen Lieblingsbeschäftigung nach – wilde Tiere mit der Kamera abschiessen. Uns hatte das Erlebnis am Abend zuvor ganz heiss darauf gemacht. So fuhren wir sogar Waldwege ab und ‚legten‘ uns im Auto auf die Lauer. So lange, bis das nächste Auto kam 🙂
    Okay, man ist hier nirgends so richtig abgeschieden, solange man mit dem Auto befahrbare Wege befährt.
    P.S.: Hier soll es Pumas geben. Auf den hatten wir es abgesehen. Klar – der zeigte sich nicht.
    Auf dem Rückweg hatte Kristin dann DEN! Treffer. Ein Elch/Wapiti in stattlicher Ausprägung. Toll!
    Kurze Zeit später entdeckten wir dann noch diverse kleinere Tiere und sogar die kleinsten der Kleinen – Jungtiere. Wie süüüüß.
    Aber seht doch einfach selbst

    Fazit. Der Grand Canyon ist schon sagenhaft. Beeindruckend und spektakulär schön. Was fehlt ist ein Streifzug durch den Canyon. Also runter bis zum Colorado wandern und ggf eine Tour auf dem Fluss. Dazu sollte man aber ab zwei Tage aufwärts einplanen.

    USA: Valley of Fire

    Gestern morgen verließen wir das Death Valley und machten uns auf in das 309km entfernte Valley of Fire in Nevada. Die Strecke kam uns länger vor als die >500km vom Yosemite, da sie einfach lang, sehr gerade und recht öde von der Natur war. Es ging eben von Wüste zu Wüste… Vorbei an Area 51 und einigen anderen Sperrgebieten (siehe Artikel unter diesem) waren wir dann auch irgendwann am Nachmittag da.

    Das Valley of Fire ist ein State Park, kein National Park – für die wir zu Beginn unserer Reise eine Jahreskarte erworben hatten – die 10 USD Eintritt pro Auto sind aber mehr als fair.
    Allgemein ist der Park sehr klein, gerade 140qkm, so reicht ein halber Tag.

    Die Schönheit ist grenzenlos. Man sieht viel rotes Gestein – auch weiß und braun und beige – in den verschiedensten Formen, in kleinen Canyons, in Schichten.
    Aber was sollen wir viel Text schreiben, wir lassen einfach die Bilder sprechen.

    Eins noch: die kleinen und größeren Wanderwege sind sehr lohnenswert. Im Vergleich zum Death Valley waren es gestern im Valley of Fire nur noch ca. 36°C, jedoch kann auch da ein Wanderweg von 1km one way seeehr beschwerlich werden.
    (Liebe Steffi, nein, kein Beklagen über Hitze, eher über unsere (meine?) Kondition und die sehr natürlichen Wege auf und ab.)
    Was ich eigentlich sagen will: die Wanderwege lohnen sich besonders wegen der vielen, vielen Tiere die man sieht, sobald man sich ruhig in und auf die Steinformationen begibt. Seht selbst:

    Nur um das Thema noch abzurunden: übernachtet haben wir in Overton. Wir kamen uns wie Eindringlinge vor, als wir durch den Ort fuhren, auf dem Hotelparkplatz waren ein oder zwei Autos geparkt und bei unserer Frage nach einem Restaurant in der Nähe kam als Antwort, dass Montag Abends nur McDonalds oder ein sehr guter Chinese 5 Meilen nördlich auf hat.
    Das Zimmer war okay, Frühstück war auch dabei, besser als sonstiges Continental Breakfast. Der Chinese am Abend kann sicher von den meisten China Restaurants in Deutschland übertroffen werden, jedoch war es für den Moment ausreichend sättigend. Alles verständlich, wenn man bedenkt, dass die meisten Touristen sicher zurück ins 30 Min entfernte Las Vegas fahren.

    So, nun reichts. Morgen mehr. Sind heute im Grand Canyon angekommen und haben unsere bisher größten Tiere gesehen – mehr wird aber noch nicht verraten. Wir freuen uns weiterhin über LeserInnen und Kommentare. Seid lieb gegrüßt!

    USA: Irgendwo im Nirgendwo

    Nur um Euch mal zu zeigen, wie verrückt Amis manchmal sein können…
    … und schaut Euch mal genau an, wer da aus dem Laden raus kommt! 🙂

    Der Laden war Tankstelle, Restaurant, Supermarkt und „Erwachsenen Entertainment“ in einem – echt der Kracher!

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